Entwürfe für den Umbau der Flugzeughallen Karlshorst

AG: PTW GmbH ... LPH: 1 - 3 ... Ort: Berlin ... ca. 8.360 m2 WF ... Januar bis April 2011

Großzügige und elegante Apartments in ehemaligen Flugzeughangars - eine reizvolle und gewiss einzigartige Kombination.

1917/1918 errichtete die auch heute noch zu den renommierten Münchener Firmen gehörende Baugesellschaft Gebrüder Rank die Hangars, wobei sie sich dabei innovativer Ingenieurskunst bediente, die leichte, weittragende Kuppeldächer auf schmalen Stahlbeton-Stützen ermöglichte.

Nur kurze Zeit waren die Hangars in Betrieb, da mit den Bestimmungen des Versailler Vertrags die Luftfahrt in Deutschland verboten wurde.

Die ehemaligen Flugzeughallen stehen heute unter Denkmalschutz.

Konzeption:

Die leichte und ohne tragende Wände auskommende Konstruktion der Dachkuppeln mit Spannweiten von rund 23 Metern und die in den Kuppeln eingebauten fast 6 Meter breiten Lichtkalotten schaffen weiten Raum für sehr elegante, großzügige und ungewöhnliche Wohnungen in den Hangars.

Mehrere Grundrissvarianten wurden entwickelt, u.a. für den Solitär mit 4 oder 8 Wohnungen mit einer Wohnfläche von rund 850 m2.

Rund 8.360 m2 Wohnfläche können beim Umbau aller Hangars geschaffen werden.

town-plan wurde in früher Planungsphase die Aufgabe gestellt, Ideen und Entwürfe für den späteren Umbau der Flugzeughallen zu entwickeln, was zu vorliegenden Entwürfen führte.

Das letztendlich gültige städtebauliche Konzept, das in den Masterplan für die "Gartenstadt Karlshorst" mündete, entwickelte der Stadtarchitekt Klaus Theo Brenner im Zusammenhang mit den Bebauungsplänen XVII-50aa - c

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